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11.02.2019   |   SGG / TG / WG
Augen auf bei der Studienwahl

Josip Matic, Louis Rieder und Mia Plappert (TGM, 11/1)


Nach einem erfolgreichen Schulabschluss stellt sich die Frage, wie der Weg weiter geht. Falls man sich für ein Studium und nicht für eine Ausbildung entschieden hat, stellt man fest, dass sich zahlreiche Studiengänge in öffentlichen und privaten Universitäten und Fachhochschulen anbieten. In einigen Fällen entspricht der Studiengang, den man sich ausgesucht hat, nicht ganz den Vorstellungen und man sieht sich bereits im ersten Semester mit Enttäuschungen konfrontiert. Daher sind einige Kriterien für die Studienwahl in Betracht zu ziehen, um zumindest großen Enttäuschungen vorzubeugen. Am 16.01.2019 sprach Herr Professor Heinze von der Hochschule Albstadt-Sigmaringen über die entscheidenden Kriterien bei der Studienwahl vor den gespannten Zuhörern der TG- und TGTM-Klassen 11 und 12 und BK II.


Bei der Wahl einer Hochschule gehört die Ausstattung, welche die jeweilige Hochschule Studenten zum Beispiel für praktische Anwendungen zur Verfügung stellt, zur Entscheidungsfindung dazu. Laut Prof. Heinze sei das wichtigere Kriterium jedoch das Betreuungsverhältnis zwischen Studenten und Professoren/innen an einer Hochschule, der sogenannte Betreuungsschlüssel. Wenn eine Hochschule nicht genug Professoren anstellt und gleichzeitig zu viele Studenten annimmt, ist es wahrscheinlich, dass die individuelle Betreuung der Studenten zu kurz kommt.


Ein weiteres Kriterium ist der Standort der Hochschule, woran auch die finanziellen Bedingungen geknüpft sind. Klar, an einer Hochschule, z.B. in München, Hamburg oder Berlin zu studieren erscheint verlockend und schön. Doch wenn es um die Finanzierung eines Studiums geht, kann es bei den jetzigen Mietpreisen für eine Wohnung oder ein Studentenheim in einer angesagten Stadt problematisch werden. Hier stellt ein Duales Studium oder ein Teilzeitstudium eine Alternative dar, denn ein Teilzeitstudium ist nicht nur relativ leicht mit einem Job zu vereinbaren, sondern auch leichter zu finanzieren. Zudem kann man während des Teilzeitstudiums Wohngeld beantragen. Sollte es jedoch zu einem Wechsel des Studienplatzes kommen, kann es sein, dass die Semester, die man bereits abgeschlossen hat, bei der anderen Hochschule nur teilweise anerkannt werden.


Zu bedenken ist zudem das Kriterium der Vernetzung von Hochschulen. Praktika, die die Hochschulen bei Firmen anbieten, eröffnen die Möglichkeit einer späteren Anstellung bei der jeweiligen Firma. Prof. Heinze schlägt daher vor, sich relativ früh bei der Hochschule über die angebotenen Praktika zu informieren. Bei den Studiengängen kommt außerdem die Digitalisierung als ein wichtiger Faktor zum Tragen. Im Sinne der Industrie 4.0 wird man als Student nahezu bei allen Studiengängen Berührpunkte zur digitalen Technik (Informatik) haben und erlangt je nach Hochschule wichtige Qualifikationen.


Nach dem Studium steht mit der Jobsuche eine weitere wichtige Entscheidung an. Bei einem großen Unternehmen gäbe es laut Prof. Heinze teilweise höhere Anforderungen als bei mittelständigen Unternehmen. Anderseits erhält man dort in manchen Fällen früher eine verantwortungsvolle Position als bei Großunternehmen. Den Vortrag als Vorgeschmack auf die Hochschulwelt haben wir als sehr interessant und informativ empfunden.



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