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25.02.2019   |   Jugend forscht
„Wir schwätzen nicht von Technik, wir machen Technik!"

Dominique Haas






Ganz nach unserem Motto waren wir auch dieses Jahr beim Jugend forscht Regionalwettbewerb Mittlerer Neckar in Sindelfingen das Maß der Dinge. Mit zwei Regionalsiegern, zwei 2. Plätze und zwei Sonderpreise waren wir wieder einmal die erfolgreichste Schule im Wettbewerb.


Im Bereich Technik gewann unsere Gruppe Follower (C. Dunsch, R. Krause und F. Kempka) den Regionalwettbewerb. Mit dem Projekt SmartHelm gewannen die Schüler (J. Bosch, N. T. S. Vu und T. Schönhardt) den Regionalsieg in der Kategorie Interdisziplinär. Und zusätzlich teilten sich die Gruppe Chemical Scanner (N. Kämmerling und M. Fender) sowie die Gruppe DASY (L. Greß, F. Röckle und J. Schulte) den 2. Platz im Bereich Arbeitswelt. Ferner gab es für die Gruppe Chemical Scanner einen Sonderpreis im Wert von 50,00 € von der Firma Philips, einen Sonderpreis (2 wöchiges Praktikum bei der Firm Akka) für die Gruppe Follower und für die Schule einen Schulpreis im Wert von 250,00 €.


Alle Schüler sind in der 13. Klasse des TG Mechatroniks und stehen kurz vor ihren Abiturprüfungen. Vielleicht sind die folgende Wettbewerbstage beim Landeswettbewerb von Jugend forscht für unsere Regionalsieger eine guttuende kleine Ablenkung von dem Abi-Stress.


Viel Glück Jungs!


 


Es folgen kurze Projekterläuterungen:
Alle Projekte werden an unserem MINT-Tag (4.5.2019) ausführlich vorgestellt. Sie sind herzlichst dazu eingeladen.


DASY
D.A.SY., hinter der Abkürzung für Drilling Assistance System (zu dt. Bohrassistenzsystem) steckt ein technischer Alltagshelfer, welcher dem Heimwerker bis hinzu professionellen Anwendern, anfallende Bohrtätigkeiten erleichtern soll. Das Messen, Markieren und Durchführen von Bohrungen kann dabei in einem Schritt erfolgen. D.A.SY. lässt sich dazu an jeder handelsüblichen Bohrmaschine anbringen und nimmt mithilfe von Lasersensoren die Entfernung, welche per Display dem Benutzer angezeigt wird, zu umliegenden Wänden war. Durch automatische Justierung der Laser und der händischen Bewegung der Bohrmaschine an der Wand entlang, lassen sich die gewünschten Bohrpunkte durch Rückmeldung der Laser ausfindig machen und die Bohrungen können gesetzt werden. Durch das 3D-gedruckte Gehäuse ist D.A.SY. leicht und dennoch stabil genug, um den beim Bohren freiwerdenden Kräften Stand zu halten.


Chemical Scanner
Haben sie mal wieder komplett die Übersicht über ihr Chemielabor und die einzelnen Chemikalien verloren? Damit ist ab sofort Schluss. Mithilfe des Chemicals Scanner, der in großen Laboren, aber auch in Schulen Anwendung findet, unterläuft ihnen dieses Missgeschick nicht mehr. Hierbei werden die Chemikalien mittels ihrer manuell versehenen Barcodes in einer Datenbank, welche von überall zugreifbar ist, abgespeichert. Durch die Benutzung einer Waage ist auch immer der Füllstand bekannt. Mit ihrem mobilen Endgerät rufen sie nun die Website auf, die auf die Datenbank zugreift und ihnen den aktuellen Füllstand ihres Chemielabors anzeigt.


Follower
Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Trainer einer Handballmannschaft und ihre Mannschaft verliert jedes Wochenende ein Spiel gegen eine andere Mannschaft, aber Sie wissen nicht genau woran es liegt. Unsere Idee ist es eine Kamerakonstruktion zu bauen die ein Handball Spiel filmt um somit anhand von Videomaterial dann im Training besser analysieren zu können was falsch gelaufen ist und was man besser machen kann. Das Problem dabei ist, dass ein Handballfeld sehr groß ist und eine Kamera dies nicht ganz erfassen kann. Darum überlegten wir die Kamera mittels einer Stativkonstruktion und 2 Gleichstrommotoren solange zu drehen bis der Spieler sich mittig im Bildausschnitt befindet. Dies wird realisiert indem die Motoren die Kamerakonstruktion in X- und Y-Richtung drehen. Geortet wir der Spieler aufgrund des fehlendem GPS Signal in einer Turnhalle mittels Bildverarbeitung. Mithilfe jener soll die Kamera ein farblich hervorgehoben Spieler erfassen und diesen mittig im Bildausschnitt halten.


SmartHelm
Stellen Sie sich ein brennendes Gebäude vor. Die Feuerwehr kommt, die Einsatzkräfte steigen aus dem Fahrzeug, rüsten sich aus und begeben sich zur Menschenrettung in das Gebäude. Nun ist in diesem Gebäude, bedingt durch das Feuer, jede Menge Rauch. So haben die Einsatzkräfte Probleme mit der Sicht. Die Erkennung und Einschätzung der Distanz von jeglichen Objekten ist daher sehr schwer. Diese Problemstellung wollen wir mit Hilfe eines speziellen Feuerwehrhelmes lösen. Dieser wird ausgestattet mit einem Ultraschallsensor, einer Wärmebildkamera, einem Display und einem LED-Band. Der Ultraschallsensor sendet kurze akustische Signale und misst die Dauer zwischen Reflektion und Aussendung. Die empfangenen Daten werden dann von einem Programm verarbeitet, welches sich auf einem Mikrocontroller befindet. Die Distanz wird über ein LED-Band ausgegeben. Zudem befindet sich eine Wärmebildkamera auf dem Helm, die auf einem Display die umliegenden Objekte auf einem Bildschirm visualisiert.



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