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Köln: Studienfahrt in die Rheinmetropole (28.-30.09.2005)

Dr. Wolfram Uebele

SGG / TG / WG

Wer an Köln denkt, kommt schnell auf Stichworte wie: Dom, Fernsehstadt, Kunst, Kultur, rheinische Lebensart ... Einiges davon konnten wir auf der Exkursion der WG 13/1 sehen und mitnehmen. Nach der Ankunft im „Park Inn“, einem Hotel mit perfekt ausgestatteten Zimmern und beachtlichem Frühstücksbuffet, ging es mit noch frischen Kräften sogleich in die Innenstadt zur Führung durch den Dom und die Altstadt.

Wir erfuhren dabei nicht nur viele Einzelheiten zu Deutschlands größter Kathedrale, sondern erlebten die beeindruckende Pracht und Schönheit dieses Gotteshauses in einem Rundgang. Hier trat besonders der „Dreikönigsschrein“ in den Vordergrund, ein Goldsarkophag aus dem 13. Jahrhundert, in dem die Gebeine der Hl. Drei Könige ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Weiter ging es zur eigentlichen Stadtführung, die uns viele Einblicke in die Altstadt der Medienmetropole gewährte. Ein Höhepunkt hierbei war die Bekanntschaft mit „Tünnes und Schäl“, den beiden wohl populärsten Gestalten Kölns, die als Bronzefiguren im Hof der Kirche St. Martin ihren Platz gefunden haben. Die dicke Knollennase von „Tünnes“ wirkte schon ganz abgerieben, denn ein kräftiger Griff an die Nase bringt angeblich Glück. Das wollten die meisten von uns nun doch nicht versäumen ...

Starke Eindrücke hat auch der „Medientag“ hinterlassen. Am zweiten Tag besuchten wir zunächst die „NOB Studios“ in Hürth. Hier werden Sendungen wie „Wer wird Millionär?“ oder „Stern TV“ produziert. Eine ausführliche Führung durch die Studios mit sämtlichen Technik- und Regieräumen gab uns erste Einblicke, die dann durch die Teilnahme an der Aufzeichnung der „Pro 7“-Sendung „rent a pocher“ in Köln-Mühlheim vertieft wurden. Über die Qualität der miterlebten Sendung, die von Lehrern und Schülern recht verschieden beurteilt wurde, konnten wir uns abends dann in einer Kölner Altstadtkneipe austauschen ...

Dass Köln auch eine Museumsstadt ist, wurde uns am letzten Besuchstag deutlich. Fast 50 Ausstellungsorte stehen für Touristen zur Verfügung. Wir entschieden uns für das „verführerische“ und vielversprechende Schokoladenmuseum. Die Aussicht auf den „Schokoladenbrunnen“ im Museum stimmten Lehrer wie Schüler bereits vor dem Eingang froh. Und wir wurden nicht enttäuscht! Ein Museum für alle Sinne. Wer noch etwas länger von diesem Museumsbesuch zehren wollte, konnte sich im „Schokoladen-Shop“ für die Rückreise eindecken.

Insgesamt gesehen war diese Exkursion eine ausgesprochen runde Sache: ein interessantes Programm, eine perfekte Unterkunft, schönes Wetter, ein positives Gemeinschaftserlebnis – all das, was eine gelungene Klassenfahrt auszeichnet!