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Ausflug an die Universität Hohenheim – Studiengang Wirtschaftsinformatik

Yvonne Wiegand, Mine Akbaba

SGG | TG | WG

Als wir, die Schülerinnen und Schüler der WG11/1 mit dem Wahlfach Wirtschaftsinformatik und unser Lehrer Herr Altrock endlich nach einer längeren Fahrt an der Universität Hohenheim ankamen, hatten wir trotz der Verspätung mit der Bahn noch eine halbe Stunde Zeit. Diese haben wir in der Cafeteria verbracht. Danach sind wir zu Herrn Dr. Schneider vom Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik I gegangen, der uns das Studieren, das Studienfach Wirtschaftsinformatik und die Uni vorstellte.

Nach einer interessanten Basiseinführung zeigte er uns eine Methode namens „Eye Tracking“. Mithilfe eines speziellen Monitors werden bei diesem Verfahren die Blickbewegungen (Sakkaden) und Fixationen (betrachtete Stellen) gemessen und aufgezeichnet. Durch eine Analyse dieser Aufzeichnungen können Webseiten optimiert werden. Dabei muss vorab festgelegt werden, was das Ziel einer Webseite ist und was der Besucher sehen soll, um beispielsweise ein Produkt an den Mann oder die Frau zu bringen. Bei der Auswertung kann dann festgestellt werden, worauf die Besucher am meisten geachtet haben und ob dies der Zielsetzung entspricht. Dabei muss interpretiert werden, ob ein Ergebnis an der Größe, an der Schrift oder auch an den Farben liegt.

Nach einer Einführung wurden fünf Schüler ausgesucht, um das selbst zu testen. Nacheinander gingen sie in einen Raum und setzten sich ahnungslos vor einen Monitor. Sie bekamen die Aufgabe auf den Internetseiten von Europapark und Tripsdrill eine bestimmte Information über eine Attraktion herauszufinden. Dabei gab es die unterschiedlichsten Wege, das Ziel zu erreichen. Die Blickbewegungen wurden aufgenommen, sodass man sich danach anschauen konnte, worauf die Probanden am meisten geachtet hatten. In dem Bild ist eine Heatmap der Startseite von Tripsdrill zu sehen. Ähnlich einem Wärmebild wird hier ersichtlich, wo und wie lange auf eine Stelle geschaut wurde (je rötlicher desto länger).

Nach den Ergebnissen schauten wir uns den Campus der Uni an und kamen schließlich an der Mensa an, wo wir auch zu Mittag aßen. Nach dem Essen hatten wir eine halbe Stunde zur freien Verfügung, in der wir in Vorlesungen hineinschnuppern konnten.

Unser letzter Punkt auf der Tagesordung war die Besichtigung des Maschinenraums der IT- Dienste der Universität Hohenheim. Dort stehen die riesigen Server der Uni, die alle an das Belwue-Netz angeschlossen sind. Es war sehr spannend, diese vielen Server zu sehen und zu erfahren, wie hoch der Stromverbrauch ist, welche weiteren Kosten entstehen, wie groß die Leistung ist, was für eine Kühlanlage diese Server benötigen und wie komplex die Administration ist.

Am Ende des Ausflugs waren wir doch alle sehr überwältigt von dem vielen neuen Wissen, welches uns sehr gut vermittelt worden war.