Der „MiniJobber“ von Markus Greul, Emir Sehovic und Jan Schneider ermöglicht die automatische Bestückung einer Gewindeschneidemaschine und spart so Zeit, Kosten und Personal, das stattdessen für anspruchsvollere Tätigkeiten eingesetzt werden kann. Die Präsentation vor der Jury verlief reibungslos, die Platzierung war leider enttäuschend. Nach langer Beratungszeit kam die Jury zu dem Schluss, dass das Projekt eines dritten Platzes würdig sei. Es sei zu sehr auf ein Themengebiet spezialisiert und eigne sich daher nur für einen konkreten Anwendungsfall. Immerhin gab es für die Teilnehmer trotzdem ein kleines Preisgeld und Urkunden, die sich bei Bewerbungen als sehr nützlich erweisen können.
Ein Jugend-Forscht-Projekt bringt neben direkten Vorteilen, wie der Möglichkeit der Ersetzung des fünften Prüfungsfaches im Abitur, auch wertvolle Erfahrungen mit sich. Die strukturierte Arbeit in einem Team, die Planung eines großen Projekts und die Vorbereitung einer entsprechenden Präsentation fördern Kompetenzen, die in der späteren Berufswelt sehr gefragt sind. Die Durchführung eines solchen Projekts im Rahmen des Profils Mechatronik lohnt sich daher in jedem Fall, trotz des großen zeitlichen Aufwands.
