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Jugend forscht – 50 Regionalwettbewerb Sindelfingen

David Schaber (TGM 13/1)

JUGEND FORSCHT SGG | TG | WG

Mittwoch, der Tag vor dem Regionalwettbewerb: Ein paar Schüler, die bis zum Abend ihren Projekten noch den letzten Schliff verpasst haben, verladen jetzt alles plus Zubehör in die Autos.

Am nächsten Tag heißt es früh aufstehen, damit wir in Sindelfingen noch Zeit haben, um in den kleinen Vierecken, welche durch Stellwände begrenzt sind, unsere Projekte für die Juroren aufzubauen. An diesem Donnerstag ist die Halle nämlich später für Besucher gesperrt, damit die Juroren sich in Ruhe allen Projekten widmen können.

Vom Technischen Gymnasium Mechatronik des BSZ LEOBERG sind vier Jugend- forscht-Gruppen am Wettbewerb beteiligt: AWC (Aqua-Window-Cleaner); SACS (Schüler-Anwesenheits-Kontrollsystem); Brollybackpack; SGS (Sprachgesteuertes Schach).

Am ersten Tag des Wettbewerbs waren wohl alle Teilnehmer angespannt. Erst später im Sensapolis-Kinderparadies, wo der eine oder andere sich noch einmal wie sechs fühlen durfte, hatten wir richtig unbeschwert Spaß. Dort gab es auch das letzte Mal an diesem Tag ein gesponsertes Essen, Burger und Pommes. Und dann wurden hier die Gewinner bekannt gegeben. Und tatsächlich, unser AWC, das Prinzip eines Motors, der sich mit Softstartfunktion in zwei Richtungen drehen kann, hat gewonnen. Zugegeben, ein toller Fensterputzer für Aquarien, quasi die Elektrozahnbürste für Aquarien-Glasscheiben, an innovativer Umsetzung, gutem Design und Funktionalität kaum zu überbieten. Glückwunsch an die Gruppe AWC.

Der nächste Tag des Wettbewerbs lief schon sehr viel entspannter ab. Vielleicht von der für manche wohl doch zu sehr in die Länge gezogenen Preisverleihung abgesehen, welche überwiegend aus „Lobreden“ bestand. An diesem zweiten Tag ging es mehr darum, die Projekte den nun willkommenen und sehr interessierten Besuchern vorzustellen. Auch an diesem Tag hat keiner auf leckeres Essen, das wieder kostenlos zur Verfügung stand, verzichten müssen. Am Ende waren aber doch die meisten froh, es geschafft zu haben.

Freitag am späten Abend: Eine Gruppe Jugendliche trägt jede Menge Geräte und Projekte zurück in die Schule und verschwindet danach mit ihrem Lehrer, Herr Haas, in die nächste Bar zu interessanten Gesprächen über das Erlebte. Alle sind um eine schöne Erfahrung reicher und konnten sich zumindest für zwei Tage wie die Fachmänner ihres Projekts fühlen.