Nach wie vor ist das Thema unseres Austausches der „Vergleich zwischen den Wärmedämmtechniken in Spanien und Deutschland“. Aus diesem Grund entwickelte ich ein Besuchsprogramm, welches sich aus Firmenbesuchen, dort abgehaltenen Fortbildungen, örtlichen Unterrichtseinheiten, praktischen Unterweisungen und kulturellen Exkursionen zusammensetzte.
Der wiedereröffnete Stuttgarter Fernsehturm, der Besuch von Schwäbisch Hall und Stadtführungen in Esslingen und Baden-Baden bildeten das kulturelle Rahmenprogramm. Besichtigungen bei den Firmen „Protektor“ in Gaggenau und „Putzmeister“ in Aichwald eröffneten der Besuchsgruppe einen vertiefenden Einblick in das unternehmerische Vorgehen baden-württembergischer Firmen.
Fachliche Fortbildungen im Bereich der Wärmedämmtechniken – hier Innendämmungen – erhielten wir bei einem Besuch der Führungsakademie der Heinrich-Schmid-Malerwerkstätten in Reutlingen. Als „Überraschungsgast“ erklärte uns der Senior-Chef des Unternehmens, Herr Heinrich Schmid, wie er sein Unternehmen mit 4800 Mitarbeitern zum Erfolg führte. Mehr als eine Stunde lang stand er Rede und Antwort und brachte die Augen der Gruppe zum Leuchten! Ich habe selten einen Menschen erlebt, der seine Mitarbeiter oder Zuhörende so in seinen Bann schlagen kann! Als ein Ergebnis des Besuches der Fa. Heinrich-Schmid wird diese mehreren Andalusiern die Möglichkeit zu mehrmonatigen Praktika anbieten.
Dass auch kleinere Firmen eine hervorragende Ausbildung und Firmenkultur offerieren, konnten wir beim Besuch der Fa. Leibbrand in Schorndorf erleben. Der Betrieb mit 80 Beschäftigten betreibt Handwerk auf hohem und höchstem Niveau.
Apropos hohes Niveau: Mein Kollege Tilo Wieland unterwies die Gruppe an zwei Tagen in den Werkstätten der ÜBA Leonberg zum Thema „Vorgehängte hinterlüftete Fassade“. Unterstützt wurde er dabei von unserem ehemaligen Schüler Àlvaro Custardoy Torres. Dafür danke ich beiden ganz herzlich!
Einen persönlichen Dank möchte ich noch an die Kollegen meiner Abteilung aussprechen, die mich in diesen 2 Wochen im Unterricht vertreten haben und somit solche Austauschprogramme erst ermöglichen.
