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Auf nach Berlin

Alissa Giarrizzo, Patricia Müller, Beate Potocnik

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Auch in diesem Jahr fuhren Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 in die Hauptstadt, um für ihre Seminararbeit im „Seminarkurs Berlin“ zu recherchieren. Begleitet wurden die 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Frau Potocnik und Frau Benz.

Auf dem Programm standen individuelle Gesprächstermine, unter anderem mit Benjamin Biermann, dem Sohn des Liedermachers Wolf Biermann, dem 1976 nach einer Konzertreise in der BRD die Wiedereinreise in die DDR verweigert worden war, mit Volker Ludwig, dem langjährigen Intendanten des Berliner Grips Theaters sowie mit Mitarbeitern des Otto Weidt Museums, des Berliner Rathauses, der Stiftung Berliner Mauer, des Hauptstadtbüros des LSVD, des DDR Museums. Daneben fanden gemeinsame kulturelle und politische Veranstaltungen statt.

Wir sahen ein Programm des politischen Kabarett-Theaters „Die Stachelschweine“ und im Maxim Gorki Theater ein Stück über Migration mit dem Titel „Die Ungehaltenen“. Auch besuchten wir eine einstündige Plenarsitzung im Bundestag und ein Planspiel im Bundesrat, bei dem wir in die Rolle von Bundesratsmitgliedern schlüpften und eine Gesetzesvorlage diskutierten. Am letzten Tag fuhren wir am Nachmittag zur Gedenkstätte Hohenschönhausen, in der von 1951 bis 1989 politische Gefangene einsaßen. Neben diesen zahlreichen Terminen gab es aber auch Platz zur selbstständigen Erkundung der Stadt, auch am Abend.

Am letzten Tag schliefen wir aus (an den Tagen zuvor frühstückten wir immer schon vor oder um acht Uhr), frühstückten gemütlich, räumten die Zimmer auf und machten uns langsam auf den Weg zum Bahnhof. Um 19:30 Uhr kamen wir wohlbehalten in Stuttgart an.

Die Zeit in Berlin haben wir alle trotz der eisigen Temperaturen sehr genossen und zudem konnten wir alle erfolgreich zusätzliche Informationen für unsere Seminararbeit sammeln.

Hier noch ein kleine Auswahl aus den schriftlichen Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer:
„Lehrreich und hilfreich.“
„Das Hotel war sehr schön und das Frühstück lecker.“
„Die Gedenkstätte Hohenschönhausen [...] hat mir am meisten gefallen.“
„Die Theater(stücke) haben mir ebenfalls gut gefallen, da die Themen aktuell waren.“
„Das Wetter war nicht gut, ich habe sehr gefroren.“
„Wir hatten genügend Freizeit.“
„Viel Neues gelernt.“