Regionalsieger im Bereich Technik wurde der „Müslimaker“ von Jens Albrecht, Ron Herrmann und Lukas Pelz. Mit einem Gerät, welches über eine Internetanbindung verfügt, kann auf den Web-Server des „Müslimaker“ zugegriffen und die gewünschte Mischung des Müslis ausgewählt werden. Die Maschine erstellt dann aus maximal sechs verschiedenen Müslisorten das individuell gewünschte Müsli.
Den zweiten Platz eroberte das „Gedankengesteuerte Schach“ von Nicolas Götz, Johannes Heiß und Philipp Reckert. Hier werden die Gedanken eines Spielers durch ein EEG-Messgerät erfasst, ausgewertet und die Figuren durch magnetische Kopplung entsprechend bewegt.
Im Bereich Arbeitswelt erreichte die „Automatische Sonnenblende“ von Timo Klumpp, Tim Philippin und Maximilian Seegen den zweiten Platz. Mit einem selbstentwickelten Sensor wird der Sonnenstand ermittelt und die Sonnenblende entsprechend der Sitzposition vollautomatisch ausgerichtet.
„Fast ‘n cool“ von David Schmitt, Lennart Seegen und Tim Seegen gewann in dieser Kategorie einen Sonderpreis. Das Gerät kühlt Getränke äußerst schnell. Ein mögliches Einsatzgebiet wäre zum Beispiel ein Geschäft, in dem der Kunde das gekaufte Getränk gleich in angenehm gekühlter Temperatur genießen kann.
Aufgrund der Anzahl und der Qualität der Projekte gewann die Schule den mit €250,00 dotierten Schulpreis.
Am ersten Tag fand die Präsentation der Projekte vor den Juroren statt. Dabei musste die eine oder andere Gruppe feststellen, dass außerhalb des Schullabors andere Bedingungen herrschen als im vertrauten JuFo-Raum. Aber durch innovative Lösungen, waren die kleinen Probleme schnell gelöst und so konnten die Präsentationen dann auch die Juroren überzeugen. Während diese sich berieten, gab es für die Teilnehmer ein interessantes Nachmittagsprogramm mit Firmen- und Institutsbesichtigungen und anschließendem gemeinsamem Abendessen. Am Freitag wurden die Projekte der Öffentlichkeit vorgestellt, bevor die Siegerehrung im Beisein von Sponsoren mit einem schönen Begleitprogramm das Ende der Veranstaltung einleitete.
Durch den Wettbewerb krönten die Schüler ihre 20-monatigen Anstrengungen. Viele Ferientage, Nachmittage und Abende arbeiteten die Schüler an ihren Projekten. In den vielen, vielen Stunden erweiterten sie ihre Fach-, Methoden- und Selbstlernkompetenzen, was bei den Unternehmen einen großen Eindruck hinterließ. So möchte die Firma Trumpf die Zusammenarbeit mit der JuFo AG des TG-Mechatronik intensivieren, um so den Schülern der JuFo AG auch industrielle Einblicken zu ermöglichen.
Alle Projekte und auch schon die neuen Projekte für den nächsten Wettbewerb werden am MINT-Tag am 5.5.2018 ausführlich vorgestellt. Sie sind herzlich eingeladen.
