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¡Vamos a Madrid!

Ruth Faber

SGG | TG | WG

Nach einer längeren, pandemiebedingten Pause konnten wir in diesem Schuljahr 2022/23 endlich wieder eine Kulturreise nach Madrid anbieten.

Sechzehn Schüler- und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 2 (Klasse 13) verbrachten vom 12. bis 16. Juni in Begleitung von Herrn Sánchez und mir fünf erlebnisreiche Tage in der spanischen Hauptstadt. Auf dieser Reise konnten die angehenden Prüflinge im Fach Spanisch ihre Sprachkenntnisse erproben. Zudem war die gemeinsame Fahrt als Motivationsschub für die letzte Kraftanstrengung des Abiturs, die Präsentationsprüfung, gedacht.

Unsere Fahrt begann zu nachtschlafender Zeit um 2:00 Uhr mit dem Bustransfer zum Flughafen Frankfurt, denn unser Flug war einer der ersten Flüge des folgenden Tages. Vorteilhaft war natürlich, dass wir entsprechend früh in Madrid ankamen und bereits am ersten Tag Sehenswürdigkeiten besichtigen konnten. Unsere Unterkunft im Stadtteil „Chueca“ war zwar mit den engen Mehrbett-Zimmern sehr „basic“, die perfekte Lage hat jedoch den fehlenden Komfort aufgewogen.

Die Highlights der Reise waren die beiden geführten Touren durch das „Museo del Prado“ und den Königspalast „Palacio Real“. Wie gut, dass Herr Sánchez Madrilene ist und durch sein umfangreiches Wissen gespickt mit lustigen Anekdoten die Schüler und Schülerinnen begeistern konnte!

Gleich in der Nähe der „Museumsmeile“ konnten alle eine Pause im Parque del Buen Retiro machen, der grünen Oase im Zentrum der Stadt. Zur Stadterkundung auf eigene Faust lud das app-gesteuerte Spiel „Streetscape“ ein, bei dem die Schüler und Schülerinnen in kleinen Gruppen Rätsel zur Stadtgeschichte lösen und verschiedene Sehenswürdigkeiten finden mussten.

Für Interessierte boten wir auch einen Tagesausflug nach Toledo an. Mit dem Linienbus ging es in nur einer Stunde Fahrtzeit in die ehemalige Hauptstadt Spaniens. Sie ist ein Symbol für das über lange Zeit friedliche Zusammenleben der Mauren, Christen und Juden im Zentrum Spaniens. In Toledo besichtigten wir die beeindruckende Kathedrale sowie das Jüdische Museum mit der Synagoge „El Tránsito“. Es war ein schönes Kontrastprogramm zu der quirligen, lauten Metropole Madrid. Es gab auf unserer Exkursion auch genügend Zeit zur freien Verfügung, so dass alle auf eigene Faust die Stadt erkunden konnten.

Mit dem letzten Flug nach Frankfurt ging es dann am Freitag zurück nach Deutschland und wir kamen um 1 Uhr nachts voller schöner Eindrücke, aber auch sehr müde mit dem Transferbus in Leonberg an. Dank Smart-Watch konnten wir es dokumentieren: über 70 km zu Fuß an nur fünf Tagen, das war eine Leistung!

Trotz aller Anstrengung: die einhellige Meinung aller Teilnehmer und Teilnehmerinnen war: „Madrid ist eine tolle Stadt und die Reise war einfach „guay“!