Durchgeführt wurde das Planspiel von der Deutschen Gesellschaft e. V., vertreten durch den Referenten Dr. Lukas Zidella aus Berlin, der die Teilnehmenden fachkundig durch die verschiedenen Phasen der Simulation führte. Ziel des Planspiels war es, die komplexen Zusammenhänge zwischen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Interessen erfahrbar zu machen. In verschiedenen Rollen – etwa aus Politik, Wirtschaft oder Zivilgesellschaft – standen die Schülerinnen und Schüler vor der Aufgabe, Nutzungskonflikte zu analysieren und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Im Verlauf der beiden Tage wurde deutlich, wie herausfordernd es ist, unterschiedliche Interessen auszugleichen und nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig bot das Planspiel die Möglichkeit, wichtige Kompetenzen wie Teamarbeit, Kommunikationsfähigkeit und Perspektivwechsel zu stärken. Die aktive Beteiligung und die realitätsnahe Gestaltung sorgten für ein hohes Maß an Motivation und Engagement unter den Teilnehmenden.
Ermöglicht wurde die Durchführung des Projekts durch Fördermittel der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg, vertreten durch Julia Ohl-Schacherer. Die Unterstützung hebt die Bedeutung von Bildung für nachhaltige Entwicklung hervor und trägt dazu bei, Schülerinnen und Schüler für zentrale Zukunftsfragen zu sensibilisieren. Insgesamt hinterließ das Planspiel „Raum für alle(s)“ einen nachhaltigen Eindruck und zeigte eindrucksvoll, wie Lernen über komplexe gesellschaftliche Themen praxisnah und interaktiver gestaltet werden kann.
