ERASMUS+: Steam4Climate in Athen

05.-10.07.2025: Steam4Climate in Athen

Vom 05.-10.07.2025 ist eine kleine Abordnung von sieben BSZ Kolleg*innen zur summer school zum Projekt Steam4Climate im Zuge des Erasmus-Programmes nach Athen gereist.

Die ersten beiden Tage waren geprägt von Kultur, so wurde direkt am Ankunftstag die Akropolis erklommen und von dort aus der erste Blick über die Stadt geworfen. Am Sonntag ging es vor die Tore der Stadt nach Glyfada, der Athener Côte d’Azur mit ihrem klaren, blauen Wasser und der malerischen Küstenlinie. Am Montag startete die summer school dann offiziell. Morgens ging es los an die Schule für interkulturelle Bildung in Athen. Nach einem Kennenlernen aller Teilnehmenden, denn neben unseren Kolleg*innen gehören zur deutschen Abordnung noch drei Kollegen aus Pforzheim, eine Abordnung aus Warschau und die Lehrenden des griechischen Partners, wurde direkt mit den ersten Experimenten zum Themenbereich Windturbine gestartet. Neben einer Führung durch die Schule stand an diesem Tag auch noch das Programmieren von Microcontrollern und Solarzellen auf dem Plan. Da zu einem gelungenen Erasmus-Projekt auch immer eine Menge Kultur gehört, wurde am Nachmittag von einigen Kolleg*innen das Akropolis Museum besichtigt und auf den Spuren der alten Griechen und Göttin Athene gewandelt.

Tag zwei der summer school startete morgens direkt bei stolzen 32°C im Konferenzraum. Passend zum Projektvorhaben wurden Versuche zum Thema Kühlgrenztemperatur des Körpers durchgeführt. Dabei wurde mehrmals wissenschaftlich festgehalten, dass es eigentlich zu warm ist, um zu arbeiten. Im Anschluss an die Suche nach einer kühleren Raumsituation und einer leichten Stärkung durch das sehr liebe Team der Schule vor Ort, stand der Nachmittag im Zeichen der Biodiversität und dem Projektteil der polnischen Abordnung. Um nach der getanen Arbeit der Hitze der Stadt zu entfliehen, folgte als anschließendes Kulturprogramm ein Ausflug auf die Insel Ägina. Dort wurde neben einigen alten Säulen in Strandnähe auch ein altes Fischerdorf besichtigt. Der Sonnenuntergag konnte dann auf der Fähre zurück nach Athen genossen werden.

Tag drei und damit schon der letzte Tag des Erasmus-Projektes wurde durch Experimente mit Microcontrollern zum Thema CO2-Messungen und dem Sustainability-Race, einem interaktiven Brettspiel, das Schüler*innen die Umweltauswirkungen von Lebensmitteln näherbringen soll, abgerundet. Abends wurde gemeinsam mit der kompletten Gruppe der vergangenen drei Tage geschlemmt und ein runder Abschluss gefunden. Am Donnerstag erfolgte lediglich die Abreise zurück nach Stuttgart und so endete eine spannende Woche voller interessanter neuer Unterrichtseinblicke und toller gewinnbringender Einsatzmöglichkeiten der erlernten Kenntnisse, neuen Bekanntschaften, vielem sehr gutem griechischen Essen, zu viel Sonne und Hitze und der Erkenntnis, dass das BSZ einfach ein super Kollegium hat.